Peugeot-Oldtimer-Freunde Rhein-Main

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3. Freigericht Classic
 
 
Mein Löwe hatte mal wieder etwas Auslauf nötig und ich wollte mal etwas Abstand zur täglichen Arbeit und den Renovierungs- und Gartenarbeiten gewinnen und so übernahm ich den Startplatz meines Vaters, der leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte.
 
 
Der OMV Freigericht e.V. hatte nämlich zum 20. August zur 3. Freigericht Classic geladen und so schnappte ich mir meinen besten Freund und gemeinsam fuhren wir rüber ins benachtbarte Freigericht. Nachdem wir unsere Unterlagen abgeholt, das Rallyeschild am Fahrzeug befestigt und ein paar erste Gespräche mit Bekannten geführt hatten, wurde ordentlich gefrühstückt.
 
Nach der Fahrerbesprechung begaben sich alle Teilnehmer zu Ihren Fahrzeugen. Als erstes starteten die Teilnehmer der ORI-Wertung. Somit hatten wir noch ein wenig Zeit, um uns die Fahrzeuge der anderen Teilnehmer anzuschauen.
Darunter waren auch ein paar Franzosen - wie Renault und Citroen zu finden, die ich natürlich gleich für meinen Bericht abgelichtet habe:
 

 
Um 09:23 Uhr waren wir dann am Start. Die erste Wertungsprüfung war zwischen zwei Balken zu fahren und möglichst links und rechts den gleichen Abstand zu haben. Das hat nicht ganz so gut geklappt, denn ich hatte links 62cm und rechts 84 cm. Aber egal - wir haben uns ja aus Spaß an der Freude angemeldet!
 
Dann begaben wir uns auf die Strecke in Richtung Kahlgrund. Über die Freigericht Gemeinden Altenmittlau und Horbach ging es über die hessisch-bayerische Grenze nach Geiselbach und von dort über kleine Umwege nach Schöllkrippen zum Bauhaus. Dort war die zweite Wertungsprüfung: der Beifahrer musste vier Fragen zum Thema Bier beantworten. Mein Co-Pilot stellte sich gar nicht so schlecht an. Er hatte drei von vier Fragen richtig beantwortet.
 
Von hier aus mussten nun alle über den Engländer in Richtung Sailauf fahren. Eine herrliche - und gerade für Fahrzeuge mit wenig PS - sehr anspruchsvolle Strecke.
 
 
Bei herrlichem Wetter ging es weiter über Wenighösbach, Rückersbach, Hohl ins nahegelegene Industriegebiet, wo die nächste Prüfung auf uns wartete. Weiter ging es auf außerordentlich kleinen Sträßchen, die es hier im Kahlgrund noch häufig gibt und wir kamen über Hemsbach und Niedersteinbach wieder in unsere Heimat nach Alzenau. Bei Mercedes Kunzmann musste das Firmengebäude in 35 sec. umrundet werden. Das haben wir ganz gut geschafft.
 
Der Tross bewegte sich weiter über die Nachbargemeinden Kahl am Main, Karlstein zurück nach Hörstein und Wasserlos und ins Industriegebiet Alzenau Nord. Dort wurde eine Punkt - Strich - Punkt Prüfung absolviert. Über Hanau-Wolfgang und Rodenbach ging es zum Mittagessen zurück nach Freigericht-Somborn.
 
 
Auf dem dortigen Feuerwehrfest war ganz schön was los. Einen solchen Datsun 240z fuhr mein Vater in den frühen 1970er Jahren. Ich kann mich noch daran erinnern. Er war weiß und es war schon damals ein tolles Auto.
 
Nach der Mittagspause wurde die zweite Etappe mit einem sog. Le-Mans-Start begonnen. Es gab jede Menge zu sehen, zu riechen und zu hören. Das Publikum war begeistert und jubelte, wenn wieder einer der hochmotorisierten Oldtimer, bzw. Youngtimer "Gummi" gab.
Dieses Mal führte uns die Strecke in die hessischen Nachbarschaft. Auch hier gibt es wunderschöne Nebenstrecken, die ich bei der einen oder anderen Rallye bereits gefahren bin. Ein gewisses Stück sind wir sogar bei unserer POF-Sommerausfahrt im Jahr 2010. Damals ging es u.a. an den damligen europäischen Mittelpunkt.
 
 
Das war mal eine coole Aufgabe: Anlauf nehmen und mit Vollgas den Medizinball in Richtung Kegel kicken! Ist schwerer als es ausschaut, denn meistens bremst man zu früh ab. Ich gab ihm ordentlich Schwung, der Medizinball rollte aber rechts vorbei und warf nur einen "Kegel" um. Schade! Hat aber richtig Spass gemacht.
 
Somit war auch diese Tour schon wieder zu Ende. Nach der Preisverleihung - wir waren nicht unter den Gewinnern - ging es dann gegen 18:30 Uhr wieder nach Hause. Wir hatten gemeinsam eine tolle Tour hinter uns gebracht und waren gar nicht traurig, dass wir nicht unter den Gewinnern waren.
  





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