Peugeot-Oldtimer-Freunde Rhein-Main

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30 Jahre

Rallye-Weltmeisterschaft

Peugeot 205 T16

 
Foto: Peugeot Amicale Deutschland
 
 
Als Urheber des 205-Programms gilt Jean Boillot und er hat sich eine wahre Revolution ausgedacht. Er hatte vor einen feurigen GTI zu entwickeln und Peugeot möchte mit einem Fahrzeug an der Rallye Weltmeisterschaft teilnehmen, welches noch gar nicht entwickelt ist.
Peugeot-Talbot-Sport wird ins Leben gerufen und der ehemalige Rallye-Beifahrer Jean Todt wird mit der Leitung betraut. Weitere Größen wie ein Ingenieur, der bei Simca, Chrysler-France udn Peugeot tätig war, ein ehemaliger Mitarbeiter von Alpine, der für das Chassis verantwortlich ist sowie ein Turbomotorspezialist, der beim Renault F1 mitgewirkt hatte. Auch der erfahrene Rennfahrer Jean-Pierre Nicolas wurde mit ins "Boot" genommen.
 
Foto: Pressestelle Peugeot Deutschland

Das neue Rallye Fahrzeug musste so ausgelegt werden, dass es den hochentwickelten Lancia 037 und den hervorragenden Audi Quattro gleichgestellt werden konnte. Der 205 gehörte zur sog. B-Gruppe und wurde deshalb von Peugeot mit einem 1.700 cm³ - 16 Ventile - Turbo Lader ausgestattet. Dieser Motor saß auf der Hinterachse - versteckt unter einem Gitterrohrrahmen samt aufklappbarem Heck. Bis zu 550 PS wurden über das SM-Getriebe mit Diffenrential auf alle vier Räder übertragen.

  
Eine weitere Besonerheit was dass der Wagen kein Einzelmodell war, denn das Reglement schrieb vor, dass 200 Exemplare gebaut werden mussten. Diese standen - nachdem sie im Werk Poissy montiert waren - am Tag der Einführung des 205 GTI bei den Vertragshändlern, was außerordentlich werbewirksam war.
 
Foto: Pressestelle Peugeot Deutschland
 
Bei den WM Läufen "Tour de Course" fliegt der Prototyp - mit Ari Vatanen als Pilot - unglaubliche 18 Etappen der Konkurrenz vorweg, bevor dieser nach einem "Ausrutscher" ausfällt. Bei der Rallye Akropolis dann das gleiche Spiel. Mit dem neuen allradgetriebenen Löwen starteten das Rallyeteam Ari Vatanen und Terry Harryman bei der finnischen 1.000-Seen-Rallye im Jahr 1984 durch. Von den 51 Wertungsprüfungen fuhren die Beiden 31x die Bestzeit. Und dieser Auftaktsieg war erst der Anfang diser großartigen Erfolgsgeschichte. Am Ende dieses Depütjahres konnten sie 3 Saisonsiege, von fünf zu denen sie gestartet waren, feiern.
Im Jahr 1985 - somit genau vor 30 Jahren - gewann das Löwenteam sieben von elf WM-Läufe und zwar in Monte-Carlo, Schweden, Portugal, Griechenland, Neuseeland, Argentinien und Finnland. Sie waren am Ende der Saison tatsächlich Weltmeister geworden.
In der Fahrerwertung wuren die Fahrer Timo Salonen und Seppo Harjenne - beide stammen aus Finnland - auf dem Peugeot T16 ebenfalls einen Weltmeistertitel feiern. Die Löwenmarke holte sich im darauffolgenden Jahr den 2. Weltmeistertitel in Folge und zwar mit 6 Siegen.
 
Nachdem die FIA in Paris die Gruppe B Fahrzeuge - hierzug gehörte auch der 205 T16 - verbot, weil sie zu leistungsstark waren und 1987 nicht mehr starten durften, stürmte Peugeot dann die Sanddünen von Dakar. Wie sollte es auch anders sein? Peugeot siegte mit dem 205 T16 in den Jahren 1987 und 1988 die Rallye Paris-Dakar. 
Foto: Pressestelle Peugeot Deutschland
 
 
   
 
 
 Dieser Werbefilm von Peugeot für den neuen GTI kommt einem James Bond Film gleich.
Ein tolles Auftreten des alten 205 GTI und des neuen 208 GTI. Schaut selbst:
 

 
 
 
 
Hier nun auch noch einen historischer Rallyefilm,
in dem der Peugeot 205 T16 die Hauptrolle spielt.
Auch diesen findest man bei youtube.
 

 
 
 
 
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