Peugeot-Oldtimer-Freunde Rhein-Main

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Peugeot 203

     

Die Geschichte

des

Peugeot 203

(1948 bis 1960)

 

Mit viel Optimismus startete Peugeot 1944 mit den Planungen des 203. Die Ingenieure folgten den Alliierten nach Deutschland, Niederlande und die Tschechoslowakei, um die gestohlenen Maschinen wiederzufinden und zurück nach Frankreich zu bringen.

Bei den Planungen mit denen Peugeot Ende 1944 begann, wurde der Frontantrieb als zu kostspielig verworfen. Stahl war selten und Benzin teuer geworden. Der 203 wurde sodann mit Hinterradantrieb durch einen Vierzylindermotor fortbewegt, der 45 PS leistete. Die Lenkradschaltung ist - wie bei vielen französischen Fahrzeugen dieser Jahre - typisch.

Der mit selbsttragender Karosserie und hydraulischen Bremsen ausgestattete 203 war das erste neu entwickelte Fahrzeug, welches von Peugeot nach dem Zweiten Weltkrieg angeboten wurde. Er wurde anfänglich parallel mit dem 202, der in den 1930er Jahren entwickelt wurde, angeboten. Allerdings war der 203 zwischen 1949 und 1954 das einzige Modell, welches Peugeot baute.

Das zeitgemäße Modell wurde von Henri Thomas entworfen. Er hat sich mit den geschwungenen Formen und runden Kotflügeln an den amerikanischen Schick eines Lincoln orientiert. Dieses neue Modell wurde anlässlich des Pariser Salons im Oktober 1948 dem interessierten Publikum vorgestellt.

Die Limousine und die langen Versionen  "Commerciale" und "Familiale" des Peugeot 203 wurden zwischen 1948 und 1960 in Sochaux gebaut. Die Produktion der Limousine mit Schiebedach und aller anderen Modelle wurde ins Werk La Garenne ausgelagert. Es verließen insgesamt 685.828 Fahrzeuge in zwölf verschiedenen Karosserievarianten und unterschiedlichen Radständen die Werkshallen.

 

 

 

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