Peugeot-Oldtimer-Freunde Rhein-Main

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Ein Restaurierungsbericht der etwas anderen Art
 

Damals ein Traum.......heute Wirklichkeit

Peugeot 404 Cabrio

   Diese Story wurde dokumentiert von einer von der Oldtimer-Leidenschaft infizierten Ehefrau und Mutter

Nr 10. - Oktober 2013

Als erstes wurden 7 lt. Hohlraumwachs in alle Hohlräume gespritzt, das zuvor noch flüssig gemacht werden musste. Dazu wurde der große Einwecktopf zweckentfremdet und der Eimer mit Mike Sander Wachs in das kochende Wasser gestellt, um es flüssig zu machen.



Nachdem die schweißtreibende Prozedur beendet war, wurde der Kofferraum neu ausgekleidet.

   

Die Rücklichter wurden angeschlossen und ein Teil der Zierleisten montiert. Danach wurde die Stoßstange hinten und die Nummernschild-Klappe montiert.

Im Motorraum wurden die Kühlwasserschläuche erneuert und der Kühler wurde neu gelagert.   Durch die notwendigen Schweißarbeiten passten die Türgriffe nicht mehr, es mussten neue Löcher gebohrt und gefräst werden.  Das Gleiche war auch bei einigen Zierleisten erforderlich.

Über Vatertag machten Hugo und ich unseren viertägigen Kegelausflug und diese Zeit nutzte Oliver um die Elektrik auf Vordermann zu bringen. Bis auf ein paar Kurzschlüsse und kaputten Sicherungen wurden alle Kabel fachmännisch verlegt. Ein paar Meter Kabel die irgendwelche Bastler unnötigerweise verlegt hatten, flogen raus.

Die Lampenringe stellten die Beiden noch vor ein Problem, denn auch da hatte ein Bastle zugeschlagen und den Lampenring von außen in die Karosserie geschraubt, wohl deshalb weil ein Befestigungshaken abgebrochen war. Wir brachten die Lampenringe zu einem Werkzeugmacher, der uns die Löcher zu- und neue Haken anlötete. Danach wurden sie geschliffen, poliert und neu verchromt.



 

Das Armaturenbrett wurde montiert und poliert. Die Türen wurden innen verkleidet mit dem Problem, dass durch die dickere Rückwand die  Fensterkurbel und der  Türöffner nicht mehr zu montieren waren und neu eingepasst werden mussten.  

Die Türdichtungen und  Fensterführungen wurden neu eingezogen.

Die Lampentöpfe, Scheinwerfer und Blinker wurden eingepasst und angeschlossen, der Kühlergrill mit den Fernscheinwerfern montiert.  



Die Innenkotflügel wurden mit Moosgummi und Silikon neu abgedichtet.

Im Motorraum mussten auch noch einige Schönheitsreparaturen vorgenommen werden, unter anderem die vernebelten Stehwände und der Motorblock wurden gereinigt und eingeölt.



Das Luftfiltergehäuse neu lackiert, der Hydrovac wurde blank poliert und diverse Schläuche mit neuen Schellen versehen. Nach Abschluss dieser Arbeiten sollte der Motor zu später Abendstunde auch noch Probe laufen.  Dazu wurde die Batterie angeschlossen und nach dem 2. Startversuch sprang der Motor, wie es sich für einen Peugeot gehört, an.

Aber, oh Schreck, aus allen Löchern qualmte es und wir machten uns auf die Suche nach der Ursache, bis wir feststellten, wir selbst waren die Übeltäter, denn nach der gründlichen Reinigung verbrannte das aufgetragene Sprühöl.

Nach kurze Zeit war der Qualm verzogen und der Motor lief einwandfrei.

Nun läuft der Countdown und es geht in die letzte Runde.

zum 11. Teil - hier ab dem 01. November 2013
 

 

Die 12 Teile der Geschichte:

Von Januar - Dezember 2013 an jedem ersten Freitag im Monat ein neuer Teil

1. Teil 2. Teil 3. Teil 4. Teil 5. Teil  6. Teil
7. Teil 8. Teil 9. Teil 10. Teil 11. Teil 12. Teil
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