Peugeot-Oldtimer-Freunde Rhein-Main

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Ein Restaurierungsbericht der etwas anderen Art
 

Damals ein Traum.......heute Wirklichkeit

Peugeot 404 Cabrio

   Diese Story wurde dokumentiert von einer von der Oldtimer-Leidenschaft infizierten Ehefrau und Mutter

Nr 2. -  Februar 2013

Zu Hause angekommen begutachteten wir das Cabrio etwas genauer.


Unser Vorbesitzer muss wohl ein Silikon - Freak gewesen sein, denn alles was lose war oder ist, wurde pfundweise mit Silikon verklebt, egal ob Dichtungen, Embleme alles klebte mehr oder weniger gut mit Silikon.

Bei der Entfernung der Restfußmatten wurden dann die Löcher im Bodenblech entdeckt. Das Verdeck im Fahrzeug erwies sich als nicht mehr zu gebrauchen, denn die Nähte waren alle mit Sicherheitsnadeln festgesteckt, das wussten wir aber, dafür war ja ein funkelnagelneues Verdeck dabei das noch von einem Sattler fachmännisch aufgezogen werden musste. 

Die Dichtungen aller Art müssen erneuert werden.  Notdürftig wurden die Dichtungen des Hardtops angeklebt, nachdem  wieder besagte Silikonmassen entfernt waren, damit es nicht durch regnet, denn wir hatten einen Vor-TÜV- Termin um das Fahrzeug begutachten zu lassen.

Da Hugo (mein Gatte) und Oliver (mein Sohn) Frühschicht hatten, musste ich den TÜV-Termin wahrnehmen, oh je, und das  mit dieser Schaltung.  H-Schaltung auf der Seite liegend - damit hatte ich meine Probleme.

Der 1.-Gang und der Rückwärtsgang ließen sich spielend schalten, alle anderen Gänge.....es war der Horror, zumal das Auto beim Anlassen schon so komische Geräusche von sich gab (die Herren der Schöpfung würden jetzt natürlich wieder sagen: "Typisch Frau am Steuer"). Mit Mühe und Not kam ich dann schweißgebadet in S. zum TÜV–Termin an.

Der TÜV-Beamte, selbst Oldtimerkenner, wunderte sich schon über die komischen Geräusche die das Cabrio beim Fahren von sich gab. Das Ende vom Lied war: Der Anlasser war mitgelaufen und hat seinen Geist aufgegeben.

War es nun mein Fehler oder wäre der Anlasser früher oder später doch kaputt gegangen?? Ich tröstete  mich damit, da das Zündschloss hakte, hätte das jedem passieren können.

Nun aber zum TÜV. Leider erwies sich der Unterboden mit diversen Quer- und Längsträgern doch nicht ganz so stabil wie wir es uns erhofft hatten, denn den TÜV-Stempel würden wir erst bekommen, wenn die doch umfangreichen Schweißarbeiten getan worden sind.

Nun ging es erstmal auf die Suche nach einem Anlasser. Das Peugeot-Autohaus in S., dessen Junior Chef selbst Oldtimer sammelt, hat noch eine Kruschelkiste mit Ersatzteilen, aber so sehr auch gesucht wurde, es war kein passender Anlasser dabei. Der Versuch, den  Anlasser umzubauen, schlug fehl, weil nichts passte. Es blieb uns nichts anderes übrig, als bei Peugeot in Saarbrücken einen Anlasser zu bestellen, der Gottseidank auch schon am nächsten Tag geliefert wurde.

Der Anlasser wurde eingebaut und er funktionierte, dazu kamen gleich noch vier neue Zündkerzen und jetzt lief das Cabrio  fast wieder wie ein Uhrwerk.


Wie geht es weiter, wo fangen wir am besten an ? Oliver meinte, wir fangen am besten mit dem Motor an. Um besser beizukommen, wurde die Motorhaube abmontiert und im Keller eingelagert.

Was im Motorraum abzumontieren war, wurde abmontiert, gereinigt und ebenfalls eingelagert, der gesamte Motorblock, Stehwände, Getriebe und Vorderachse von zentimeterdicken Unterboden-schutz freigelegt.

Zum Vorschein kamen auch endlich die gesuchten Schmiernippel. Als nächstes kam der Fahrgastraum dran, nachdem  die Gummimatten und Reste von dem Teppichboden entfernt waren, kam wieder pfundweise Unterbodenschutz und Silikon zum Vorschein.

 

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Die 12 Teile der Geschichte:

Von Januar - Dezember 2013 an jedem ersten Freitag im Monat ein neuer Teil

1. Teil 2. Teil 3. Teil 4. Teil 5. Teil  6. Teil
7. Teil 8. Teil 9. Teil 10. Teil 11. Teil 12. Teil
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