Peugeot-Oldtimer-Freunde Rhein-Main

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Ein Restaurierungsbericht der etwas anderen Art
 

Damals ein Traum.......heute Wirklichkeit

Peugeot 404 Cabrio

   Diese Story wurde dokumentiert von einer von der Oldtimer-Leidenschaft infizierten Ehefrau und Mutter

Nr 6. - Juni 2013

So etwas spornt natürlich an, damit es wieder voller Elan an die noch verbleibende Arbeit am 404 Cabrio gehen kann. Und wieder musste das Cabrio nach eingehender Untersuchung des Vorderbaus in die Werkstatt zum Schweißen. Das Radhaus rechts und links und die Frontschürze hatten noch einige Schwachstellen und die mussten noch geschweißt werden.

Anschließend wurden die Radhäuser mit Fertan und mit Anti Dröhn-Spray behandelt. Eine Woche sind für solche Arbeiten gar nichts, da wundert man sich doch wie die Zeit vergeht, denn inzwischen ist es Oktober und wenn man  das Auto nicht von unten begutachtet  meint man, es wurde noch nichts daran gearbeitet. Da die Veterama vor der Tür steht, wird schon eifrig notiert was noch an Ersatzteilen gebraucht wird.
 

Aber zuerst musste das Auto in die Werkstatt um den Vergaser einstellen zu lassen, die Kompression wurde geprüft und die Zündung eingestellt. Der Werkstattmeister bestätigte dem 404 Cabrio die besten CO Werte. Dann ging es wieder nach Hause - dachten meine zwei Männer - denn nach 500 Meter war die Fahrt zu Ende und das Auto gab keinen Mucks mehr von sich. Erste Reaktion: immer wenn das Auto in der Werkstatt war ist irgendwas Neues kaputt.
 

Hugo ging in die Werkstatt zurück, um Hilfe zu holen oder um das Auto abschleppen zu lassen. In der Werkstatt angekommen wurde nochmals die Zündung überprüft, aber da war alles in Ordnung, da blieb nur noch eins: Der Tank ist leer!! Oliver behauptete aber steif und fest, es wäre noch genug Benzin im Tank nur die Tankanzeige wäre defekt. Nach mehrmaligem Rütteln am Auto stellten aber beide voller Entsetzen fest, dass im Tank tatsächlich kein einziger Tropfen Benzin mehr war. Oliver bekam einen Ersatzkanister in die Hand gedrückt um an der gegenüberliegenden Tankstelle Benzin zu holen.


Dann nach mehrmaligen Fehlstarts -bis die Luft aus der Benzinleitung war- und dem Meister beim Anschieben die Luft ausging, sprang das gute Stück wieder an und die Heimfahrt konnte ohne Zwischenfälle fortgesetzt werden.


Unterwegs wurde noch eine Lackiererei aufgesucht, um dort ein erstes Angebot für die Lackierung einzuholen. Der Preis von DM 4000, 00 ließ uns doch erst mal schlucken, na ja wir werden uns noch um andere Angebote bemühen. Zwei Tage später fuhren wir zur Veterama. Zehn Kilometer vor Mannheim standen wir schon im Stau, das ging so weiter bis zum Kassenhäuschen. Aber wir wurden
auch fündig, Prospekte wurden eingetauscht, Gummis und Kleinteile fanden wir und den Teppichboden für das Cabrio nahmen wir auch gleich mit. Den fehlenden Lampentopf den wir eigentlich bei der Fa. B. mitnehmen wollten, mussten wir eine Woche später bei ihm zu Hause abholen, da er den passenden nicht dabei hatte. Da der Wischermotor auch auf dem letzten Loch pfiff nahmen wir gleich einen neuen mit, diverse Gummis und Befestigungsmaterialien wechselten auch den Besitzer.


Nun warteten wir auf einen Termin beim Sattler, der uns das  Faltdach einsetzen will. Nach ein paar Tagen hatten wir den Termin für Anfang November. Frohen Mutes, mit dem Cabrio im Schlepptau  fuhren wir los. Unterwegs wurde durch den ständigen Gebrauch der Warnblinkanlage die Batterie leer, wir ließen sie in Seligenstadt aufladen und fuhren weiter Richtung Wörth.

Nach 5o Meter krachte es im Getriebe und kein Gang ließ sich mehr schalten. Nach mehreren Versuchen ging nur der Rückwärtsgang rein und wir fuhren rückwärts wieder in die Werkstatt. Da der Termin beim Sattler ja feststand mussten wir auch hin, egal wie.

Also liehen wir uns den Hänger samt Zugfahrzeug, hievten das Cabrio drauf und ab ging die Fahrt. Was ist  wieder mit dem Getriebe los ? Diese Frage begleitet uns jetzt wochenlang bis wir das Cabrio vom Sattler holen können. Trotz allem muss es weiter gehen. Nach gut einer Woche konnten wir das Gestänge vom  Faltdach zum aufarbeiten und lackieren abholen. Das Gestänge wurde geschliffen, geschweißt, die Holzteile ausgebessert und alles lackiert und wieder zum Sattler gebracht damit das Stoffverdeck aufgezogen werden kann.
 

Eine Woche später konnten wir das Cabrio von der Sattlerei holen, das Stoffdach war montiert, leider war es kein Originaldach von Peugeot, der Sattler hat sich doch große Mühe damit gemacht und es passgenau aufgezogen.

 

Ein paar Verschönerungen sind noch aber noch notwendig bis es unseren Vorstellungen entspricht.

 

zum 7. Teil - hier ab am 05. Juli 2013
 

 

Die 12 Teile der Geschichte:

Von Januar - Dezember 2013 an jedem ersten Freitag im Monat ein neuer Teil

1. Teil 2. Teil 3. Teil 4. Teil 5. Teil  6. Teil
7. Teil 8. Teil 9. Teil 10. Teil 11. Teil 12. Teil
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